Sa, 09.03.: Protest gegen Nazikonzert in der „Titanic“

  • Wann? Sa, 09.03., ab 17 Uhr
  • Wo? Vor der AJZ, Friedrichstraße 24
  • Was? Protest/Konzert

Den Nazis der „Titanic“, die ja laut Aussage von Micheel und Co. keine sind, steht nach der heißen Phase der Kampagne „Für mehr Eisberge“ das Wasser bis zum Hals. In der Szene kursieren Aufrufe, endlich aktiv zu werden, die Kameraden vor Ort zu unterstützen und die „Titanic“ „zu retten“. Einerseits versuchen sie immer wieder verzweifelt zu beweisen, dass sie mit Rassismus und extrem rechten Strukturen nichts am Hut haben, veranstalten nun aber ein aus NPD-Kreisen organisiertes Konzert mit zwei Acts aus der Naziszene, Stonehammer und Wut aus Liebe (mehr dazu unter https://www.bnr.de/artikel/aktuelle-meldungen/wut-aus-liebe-in-der-titanic). Klingt unlogisch? Ist es auch. Vor allem ist es allerdings nicht hinnehmbar, dass mit Stonehammer einmal mehr eine Band die „Titanic“ und die Nachbarschaft beschallt, die Songtexte schmettert wie „Blood & Honour will last forever, a million voices can‘t be wrong!“ und sich damit auf das seit 2000 in Deutschland verbotene extrem rechte Netzwerk bezieht, dessen bewaffneter Arm Combat 18 schon 2003 Ziel von Razzien auch in Neumünster war.

Wer dagegen Flagge zeigen will, kann ab 17 Uhr vor die AJZ in der Friedrichstraße kommen. Lohnt sich in doppelter Hinsicht, denn hier findet etwas später dann auch unter dem Motto „Nazikneipe dichtmachen“ ein Punkkonzert mit Zunder und Gordon Shumway statt.